Rezension zu „Der Duft von Zimtschnecken“

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Alice Camden

„Der Duft von Zimtschnecken“

2,99 €

Marius Weihnachtsstimmung ist im Keller. Seine Freundin hat ihn vor kurzem verlassen, die Arbeit spannt ihn total ein und dann sind da noch die bunt dekorierten Schaufenster, die Liebe versprühen. Als er dem schwulen und gutaussehenden Cafébesitzer Nick begegnet, verärgert er ihn durch eine unüberlegte Äußerung. Diese macht Nick so wütend, dass er mit einem gemeinsamen Freund eine Wette abschließt, die leider nicht so geheim bleibt, wie erhofft.
Zwischen Missverständnissen und Anziehung, nähert sich Weihnachten unaufhaltsam.

Mit „Der Duft von Zimtschnecken“ hat Alice Camden eine schöne, aber auch ernste (Vor-)Weihnachtsgeschichte geschrieben, die einen bis zum Ende mit fiebern lässt. Marius und Nick sind zwei sympathische Figuren, die ich zwischendurch gerne mal durchgeschüttelt hätte, die man aber trotzdem ins Herz schließt. Das schöne ist, dass die Geschichte aus der Sicht von Beiden geschrieben ist und man so besser ihre Beweggründe versteht. Vor allem hat man dadurch eine  nähere Verbindung zu Marius und erlebt seinen nahenden Burn Out. Ich habe mich mit dem Thema nie beschäftigt und jeder erlebt es sicherlich anders, aber ich fand es sehr eindrücklich und intensiv beschrieben. Doch obwohl es kein leichtes Thema ist, zieht es die Geschichte nicht runter. Denn ihm gegenüber stehen Nick, Zimtschnecken und ein kleines flauschiges Etwas. Ich hätte ewig von den beiden lesen können und war traurig, als die Geschichte zu Ende war.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen der sich auf die Festtage einstimmen möchte, aber keine durchgehend kitschig, romantische Liebesgeschichte braucht. Außerdem kann ich nur davor warnen: Das lesen dieser Geschichte macht hungrig auf Zimtschnecken!

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September 2017
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