Rezension zu „Zweifel in Worten“

Zweifel in Worten 1

Nathan Jaeger

„Zweifel in Worten“

CreateSpace Independent Publishing Platform

9781490368115

9,95€

Hat eine Liebe zwischen drei Personen eine Chance? Kann sie bestehen, ohne zwischen Zweifeln und Eifersucht unterzugehen? Wie sieht ein Happy End aus?

Nathan Jaeger zeigt in seinem Roman „Zweifel in Worten“, wie so eine Dreiecksbeziehung entstehen und funktionieren kann. Frank, 26 Jahre alt, ist Lektor in einer Bibliothek in Berlin. Vor kurzem in die Hauptstadt gezogen, versucht er dort einen Neuanfang. Auf einer Seite für Schwule liest er eine Kontaktanzeige von dem Paar Sam und Gabriel. So lernt er die beiden kennen, die seit sieben Jahren ein Paar sind und aus Neugierde eine Anzeige starteten. Für Frank steht bald fest, dass das nichts für ihn ist, er will sich nicht in eine Beziehung drängen, doch schon längst hat sein Herz eine Bindung zu den beiden hergestellt. Auch Sam und Gabriel sind nicht abgeneigt, obwohl Sex oder weiteres am Anfang gar nicht geplant gewesen sind. Die drei kommen sich immer näher, doch gleichzeitig drängt sich auch Franks Vergangenheit wieder in sein Leben, vor der er eigentlich aus Köln nach Berlin geflüchtet ist. Doch bevor die drei ein Happy End feiern können passiert etwas, was die Beziehung zusammen brechen lässt.

Von der ersten Seite an war ich fasziniert von dem Buch. Alle drei Jungs waren mir sofort sympathisch und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Nathan Jaeger erzählt mit schöner Sprache die Liebe zwischen den dreien, die vorher gar nicht wussten, dass ihnen etwas fehlt. Toll ist auch, dass dabei jeder von ihnen zu Wort kommt, somit kann man die einzelnen Gefühle und Gedanken der Personen besser verstehen. Auch ist seine Sprache schön, etwas gehoben, nicht einfach und plump, mit Witz, Ernst und Spannung. Einfach eine tolle Mischung und ich freue mich schon auf die anderen Bücher, die er geschrieben hat.

Wer also Lust auf eine schöne, spannende und ungewöhnliche Liebesgeschichte hat, mit Tiefgang und leichter intellektueller Sprache, der sollte sich „Zweifel in Worten“ von Nathan Jaeger nicht entgehen lassen.

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